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rupse(klammert)

Freitag, November 17, 2006

Stau in Niederlanden

Geht so.
Du siehst das Stauende, bremst und stellst dich brav hinten an. Dann schaust du erstmal, wer, oder besser gesagt,
was neben dir zum Stehen kommt. Meist entdeckst du dabei einen Hang zu Überbiss. Haben irgendwie oftmals komische Kiefer - keine Ahnung woher das kommt und glaubt mir, ich kenne mittlerweile echt Einige dieses Volksstammes.
Dann geht's los.
Man steht erstmal 5 Minuten konstant an ein- und derselben Stelle. Nix rührt sich. Man denkt "Mist, Vollsperrung" und ist soeben dabei, angestrengt darüber nachzudenken, ob nicht doch langsam mal damit beginnen sollte, den Motor auszumachen. Dann plötzlich bewegt sich die Blechlawiine vorwärts. Erster Gang, sogar der Zweite noch und nach 500 Metern fängt man wieder an langsam abzubremsen und wieder anzustehen. Das geht dann wieder vier bis sechs Minuten so - wenn man Glück hat, hat man einen neuen Nachbarn ohne Überbiss neben sich. Dann geht's natürlich wieder schlagartig vorwärts in Richtung Endziel wie oben beschrieben und nach nahezu gleicher Strecke sthet man dann auch wieder. Undsoweiterundsoweiter - das Ganze Szenario wiederholt sich so drei bis fünf Mal und dann löst sich die Sache einfach so auf.

Einfach so wie 'ne Seifenblase. Keine Leuchtfackeln am Strassenrand, keine Scherben auf der Straßße, kein Abschleppwagen oder Polizeiauto irgendwo - NIX.

Weißß jemand von euch, woher das kommt?

In meiner nächsten Folge erzähl' ich euch, wie man in den Niederlanden das Reißßverschlußßverfahren zelebriert und vielleicht verrate ich auch die Lösung des heuten Ratequizzes.

1 Comments:

At 1:18 nachm., Anonymous Anonym said...

Ist doch in Deutschland nicht viel anders...man steht oder rollt langsam bis ruckartig und irgendwann geht es einfach weiter und weit und breit ist nichts zu sehen oder zu erahnen...

 

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